Frühbehandlung

Eine frühzeitige Erkennung von Zahn- und Kieferfehlstellungen ist sehr wichtig.
Vererbte Kieferanomalien, aber auch äußere Einflüsse, wie zum Beispiel
Daumenlutschen, Zungenfehlhaltungen oder vorzeitiger Milchzahnverlust, können zu Störungen der Gebissentwicklung führen.

Um eine solche Fehlentwicklung rechtzeitig zu erkennen, ist es in einigen Fällen sinnvoll bereits im Alter von 4-8 Jahren einen kieferorthopädischen Beratungstermin wahr zu nehmen.

Die Frühbehandlung wird in den meisten Fällen mit herausnehmbaren Geräten durchgeführt. Bei guter Mitarbeit wird die Frühbehandlung nach 18 Monaten mit Erfolg abgeschlossen.

Nach Abschluss der Frühbehandlung wird der Zahnwechsel in regelmäßigen Abständen kontrolliert. In vielen Fällen wird später eine Hauptbehandlung nötig. Durch die gute „Vorarbeit“ ist der Aufwand dann aber geringer.